Innenarchitektur kleine Wohnung Hamburg – Strategien für kompakte Wohnungen (2026)
Warum kleine Wohnungen in Hamburg besondere Innenarchitektur erfordern
Kleine Wohnungen prägen den Hamburger Wohnungsmarkt seit Jahrzehnten. In Stadtteilen wie Eimsbüttel, Altona, Winterhude oder St. Pauli dominieren kompakte Grundrisse, Altbauten mit begrenzter Raumtiefe sowie neuere Wohnprojekte mit hoher Flächeneffizienz. Gerade im Jahr 2026, in dem Wohnraum weiterhin knapp bleibt, gewinnt die professionelle Innenarchitektur für kleine Wohnungen in Hamburg zunehmend an Bedeutung.
Innenarchitektur bedeutet in diesem Zusammenhang weit mehr als die Auswahl einzelner Möbel oder dekorativer Elemente. Sie umfasst die präzise Analyse bestehender Grundrisse, die intelligente Zonierung von Wohnfunktionen, den gezielten Einsatz von Licht sowie die bewusste Auswahl geeigneter Materialien. Ziel ist es, auch auf begrenzter Fläche eine hohe Wohnqualität zu schaffen – funktional, ästhetisch und langfristig nutzbar.
Besonders in Hamburg stellen bestehende bauliche Rahmenbedingungen zusätzliche Anforderungen an die Raumgestaltung. Viele Wohnungen befinden sich in Bestandsgebäuden mit tragenden Wänden, ungewöhnlichen Raumproportionen oder denkmalgeschützten Elementen. Gleichzeitig müssen zeitgemäße Wohnkonzepte Anforderungen an Energieeffizienz, Stauraum und flexible Nutzung erfüllen. Ohne eine ganzheitliche Planung führen unkoordinierte Einzelmaßnahmen häufig zu Platzverlust, unruhigen Raumwirkungen oder langfristigen funktionalen Einschränkungen.
Dieser Leitfaden zeigt, wie Innenarchitektur für kleine Wohnungen in Hamburg im Jahr 2026 sinnvoll geplant wird. Er richtet sich an Eigentümer, Mieter, Investoren und Bauherren, die fundierte Entscheidungen treffen möchten. Im Fokus stehen praxisnahe Strategien zur Raumoptimierung, typische Herausforderungen des Hamburger Wohnungsbestands sowie bewährte planerische Ansätze, die sich in der Praxis nachhaltig bewährt haben.
Typische Herausforderungen kleiner Wohnungen in Hamburg
Kleine Wohnungen in Hamburg weisen häufig wiederkehrende räumliche und bauliche Herausforderungen auf, die eine durchdachte Planung erfordern. Besonders im innerstädtischen Wohnungsbestand sind Grundrisse selten flexibel konzipiert worden. Stattdessen spiegeln sie Bauphasen wider, in denen heutige Anforderungen wie Homeoffice, ausreichender Stauraum oder multifunktionale Wohnbereiche kaum berücksichtigt wurden.
Ein zentrales Problem stellt die unzureichende Raumzonierung dar. In vielen Hamburger Altbauwohnungen gehen Funktionen wie Wohnen, Essen und Arbeiten fließend ineinander über, ohne klar definierte Bereiche. Dies führt nicht nur zu visueller Unruhe, sondern erschwert auch eine effiziente Möblierung. Hinzu kommen ungünstige Raumproportionen, etwa lange, schmale Zimmer oder innenliegende Räume mit begrenztem Tageslichteinfall, die eine gezielte Licht- und Materialplanung erforderlich machen.
Ein weiterer wesentlicher Aspekt betrifft die vorhandenen tragenden Strukturen. In vielen Gebäuden aus der Gründerzeit sowie aus den 1950er- und 1960er-Jahren lassen sich Wände nicht ohne Weiteres versetzen. Ohne fundierte Kenntnisse der Statik und der baulichen Rahmenbedingungen stößt eine Umgestaltung schnell an technische Grenzen. Auch Faktoren wie Deckenhöhen, Installationsschächte und bestehende Leitungsführungen beeinflussen die Möglichkeiten der Innenarchitektur für kleine Wohnungen in Hamburg erheblich.
In neueren Wohnprojekten zeigen sich hingegen andere Herausforderungen. Zwar sind die Grundrisse meist effizienter geplant, jedoch oft extrem kompakt. Stauraum wird minimiert, Verkehrsflächen stark reduziert. Ohne eine maßgeschneiderte Innenarchitektur entstehen hier funktionale Engpässe, insbesondere in Küche, Bad oder Eingangsbereich. Standardlösungen reichen in diesen Fällen selten aus, um den vorhandenen Raum optimal zu nutzen.
Hinzu kommen lokale Besonderheiten des Hamburger Wohnungsmarktes. Hohe Bodenpreise und begrenzte Flächen führen dazu, dass selbst kleine Wohnungen langfristig genutzt oder vermietet werden. Eine rein kurzfristige Gestaltung greift daher zu kurz. Nachhaltige Innenarchitektur für kleine Wohnungen in Hamburg muss flexibel, langlebig und anpassbar sein, um den Wohnwert dauerhaft zu sichern und auf wechselnde Lebenssituationen reagieren zu können.
Raumzonierung und Grundrissoptimierung bei kleinen Wohnungen
Eine der wirkungsvollsten Maßnahmen in der Innenarchitektur kleiner Wohnungen in Hamburg ist die gezielte Raumzonierung. Da die verfügbare Fläche begrenzt ist, entscheidet nicht die reine Quadratmeterzahl, sondern die funktionale Organisation des Grundrisses über die tatsächliche Wohnqualität. Eine klare Struktur schafft Übersicht, reduziert visuelle Unruhe und ermöglicht eine flexible Nutzung der vorhandenen Räume.
In vielen Hamburger Wohnungen fehlt eine eindeutige Trennung zwischen Wohnen, Arbeiten und Schlafen. Anstatt zusätzliche Wände einzuziehen, arbeitet zeitgemäße Innenarchitektur mit klar definierten, aber offenen Zonen. Unterschiedliche Bodenbeläge, eine gezielte Lichtführung oder maßgeschneiderte Einbauten helfen dabei, einzelne Nutzungsbereiche präzise zu definieren, ohne den Raum optisch zu verkleinern oder Lichtachsen zu unterbrechen.
Ein zentrales Instrument der Grundrissoptimierung ist die bewusste Gestaltung der Verkehrsflächen. Flure und Übergangsbereiche werden häufig unterschätzt, bieten jedoch erhebliches Potenzial für zusätzlichen Stauraum oder integrierte Funktionen. Einbauten entlang von Laufwegen, flächenbündige Schranklösungen oder multifunktionale Möbel können hier wertvolle Quadratmeter zurückgewinnen, die in kleinen Wohnungen besonders entscheidend sind.
Auch die Ausrichtung und Platzierung der Möblierung spielt eine wesentliche Rolle. Statt Möbel ausschließlich entlang der Wände anzuordnen, werden sie gezielt als raumbildende Elemente eingesetzt. So kann beispielsweise ein niedriger Stauraumkörper den Wohnbereich vom Schlafbereich trennen, ohne Blickbeziehungen oder Tageslicht zu beeinträchtigen. Diese Art der Möblierung unterstützt eine klare Raumstruktur und erhöht gleichzeitig die Nutzungsflexibilität.
Bei strukturellen Eingriffen ist in Hamburg besondere Sorgfalt erforderlich. Tragende Wände, Anforderungen an den Schallschutz sowie brandschutzrelevante Vorgaben setzen klare Grenzen für Umgestaltungen. Eine fundierte Grundrissanalyse stellt sicher, dass geplante Maßnahmen nicht nur gestalterisch, sondern auch technisch sinnvoll und genehmigungsfähig sind. Gerade im Bestand zeigt sich, dass eine frühzeitige und ganzheitliche Planung spätere Einschränkungen im Alltag vermeidet.
Eine durch showickte Raumzonierung bildet somit die Grundlage für alle weiteren Maßnahmen der Innenarchitektur und entscheidet maßgeblich über die Alltagstauglichkeit und langfristige Qualität kleiner Wohnungen in Hamburg.
Maßgeschneiderte Möbel und intelligente Stauraumlösungen
In kleinen Wohnungen entscheidet die Qualität der Möblierung maßgeblich über die Nutzbarkeit des gesamten Raums. Standardmöbel stoßen hier schnell an ihre Grenzen, da sie selten auf die spezifischen Proportionen, Nischen oder Höhenverhältnisse abgestimmt sind. Die Innenarchitektur kleiner Wohnungen in Hamburg setzt deshalb zunehmend auf maßgeschneiderte Möbel- und Stauraumlösungen, die Funktionalität und Gestaltung präzise miteinander verbinden.
Ein zentrales Prinzip ist die Mehrfachnutzung einzelner Elemente. Möbel übernehmen nicht nur eine Aufgabe, sondern vereinen mehrere Funktionen in einem Objekt. Maßgefertigte Einbauten können beispielsweise Sitzflächen mit integriertem Stauraum kombinieren oder Arbeitsbereiche nahtlos mit Regalsystemen verbinden. Auf diese Weise wird vorhandene Fläche effizient genutzt, ohne den Raum visuell zu überladen oder seine Klarheit zu verlieren.
Besonders wertvoll ist die konsequente Nutzung der Raumhöhe. In vielen Hamburger Altbauwohnungen ermöglichen höhere Decken die Schaffung von vertikalem Stauraum. Hochschränke, deckenbündige Regale oder integrierte Stauelemente oberhalb von Türen erweitern die Nutzfläche erheblich, ohne zusätzliche Grundfläche zu beanspruchen. Entscheidend ist dabei eine ruhige und ausgewogene Gestaltung, damit der Raum trotz hoher Möblierung offen und großzügig wirkt.
Auch Übergangsbereiche spielen eine wichtige Rolle bei der Stauraumplanung. Eingangsbereiche, Flure oder Wandflächen zwischen Fenstern werden häufig unterschätzt, bieten jedoch großes Potenzial für individuell geplante Einbauten. Maßgeschneiderte Lösungen ermöglichen hier eine exakte Anpassung an vorhandene Maße und verhindern ungenutzte Restflächen, die bei standardisierten Möbeln häufig entstehen.
Neben der funktionalen Planung sind Materialwahl und Detaillierung entscheidend. Helle Oberflächen, grifflose Fronten und klare Linien unterstützen eine ruhige Raumwirkung und lassen kleine Wohnungen größer erscheinen. Gleichzeitig müssen die eingesetzten Materialien robust und langlebig sein, da Möbel in kompakten Grundrissen deutlich intensiver genutzt werden als in großzügigen Wohnsituationen.
Durch individuell geplante Möbelkonzepte entsteht eine Innenarchitektur, die nicht nur Platz spart, sondern den Wohnalltag nachhaltig verbessert. Gerade für kleine Wohnungen in Hamburg im Jahr 2026 sind maßgeschneiderte Stauraumlösungen ein zentraler Baustein, um Funktionalität, Komfort und langfristige Wohnqualität miteinander zu vereinen.

Licht, Farben und Materialien gezielt einsetzen
Licht, Farben und Materialien haben in kleinen Wohnungen einen entscheidenden Einfluss auf die räumliche Wahrnehmung. Gerade in Hamburg, wo viele Wohnungen aufgrund dichter Bebauung, schmaler Straßenräume oder ungünstiger Ausrichtungen nur begrenzt Tageslicht erhalten, ist eine bewusste Gestaltung dieser Elemente unverzichtbar. Innenarchitektur für kleine Wohnungen in Hamburg bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, räumliche Enge zu kaschieren, sondern sie gezielt auszugleichen und funktional zu nutzen.
Ein zentrales Prinzip ist die maximale Nutzung des vorhandenen Tageslichts. Fensterflächen sollten möglichst frei bleiben, schwere Vorhänge oder blickdichte Abschirmungen werden vermieden. Stattdessen kommen leichte, lichtdurchlässige Materialien zum Einsatz, die Privatsphäre schaffen, ohne den Raum zu verdunkeln. In innenliegenden Bereichen oder Wohnungen mit geringer Fensterfläche unterstützt eine durchdachte Kunstlichtplanung eine gleichmäßige und angenehme Ausleuchtung.
Bei der Farbgestaltung bewährt sich eine reduzierte und ruhige Farbpalette. Helle, matte Farbtöne lassen Räume größer wirken und reflektieren das vorhandene Licht besser. Akzentfarben werden gezielt eingesetzt, um einzelne Zonen zu markieren oder Blickpunkte zu schaffen, ohne den Raum optisch zu fragmentieren. Besonders wirkungsvoll sind Ton-in-Ton-Konzepte, die Übergänge weich gestalten und visuelle Ruhe erzeugen.
Materialien übernehmen in der Innenarchitektur kleiner Wohnungen mehrere Funktionen zugleich. Glatte Oberflächen, feine Texturen und klar definierte Materialwechsel unterstützen eine ruhige und geordnete Raumwirkung. In Hamburg häufig eingesetzte Materialien wie Holz, mineralische Oberflächen oder dezente Metallakzente verbinden Wohnlichkeit mit Dauerhaftigkeit. Entscheidend ist dabei eine ausgewogene Balance zwischen Wärme und Klarheit, um weder sterile noch überladene Räume entstehen zu lassen.
Auch Spiegel und reflektierende Elemente werden gezielt eingesetzt, um Raumtiefe zu erzeugen. Richtig positioniert, verstärken sie Lichtwirkungen und erweitern Blickachsen, insbesondere in schmalen oder innenliegenden Räumen. Wichtig ist jedoch eine zurückhaltende Integration, damit die Orientierung im Raum erhalten bleibt und keine visuelle Unruhe entsteht.
Durch die bewusste Abstimmung von Licht, Farben und Materialien entsteht eine Innenarchitektur, die kleine Wohnungen in Hamburg nicht nur größer erscheinen lässt, sondern sie langfristig wohnlich, funktional und alltagstauglich macht.
Funktionale Raumlösungen für Küche, Bad und Homeoffice
In kleinen Wohnungen konzentrieren sich funktionale Anforderungen häufig auf wenige Quadratmeter. Küche, Bad und Arbeitsbereich müssen mehrere Aufgaben erfüllen, ohne den Raum zu überlasten. Gerade in Hamburg, wo kompakte Grundrisse zum Alltag gehören, ist eine präzise Planung dieser Bereiche ein zentraler Bestandteil der Innenarchitektur kleiner Wohnungen in Hamburg.
Küche auf kleiner Fläche
Kleine Küchen erfordern eine klare Priorisierung der Funktionen. Statt umfangreicher Gerätekombinationen stehen effiziente Arbeitsabläufe im Fokus. Kurze Wege, reduzierte Tiefen von Arbeitsflächen und integrierte Geräte schaffen Übersicht und Bewegungsfreiheit. Hochschränke werden gezielt eingesetzt, um Stauraum zu bündeln, während offene oder teiloffene Elemente Leichtigkeit bewahren.
Eine einheitliche Material- und Farbgestaltung verhindert visuelle Brüche und lässt die Küche als selbstverständlichen Teil des Wohnraums wirken. Besonders in offenen Grundrissen trägt dies dazu bei, dass die Küche nicht als separater Funktionsbereich wahrgenommen wird, sondern harmonisch in das Gesamtkonzept der Wohnung eingebunden ist.
Badgestaltung bei begrenztem Platz
Bäder in kleinen Wohnungen sind häufig stark eingeschränkt und stellen besondere Anforderungen an Planung und Gestaltung. Innenarchitektur setzt hier auf platzsparende Sanitärobjekte, bodengleiche Duschen und integrierte Stauraumlösungen. Helle Oberflächen, durchgehende Wandmaterialien und reduzierte Fugenbilder vergrößern die Raumwirkung und sorgen für visuelle Ruhe.
Spiegel sowie gezielt eingesetzte Beleuchtung verbessern Orientierung und Nutzbarkeit deutlich. Gerade im Hamburger Wohnungsbestand ist zudem eine sorgfältige Abstimmung mit vorhandenen Leitungsführungen entscheidend, um unnötige bauliche Eingriffe zu vermeiden und den vorhandenen Raum optimal zu nutzen.
Homeoffice und flexible Arbeitsbereiche
Seit einigen Jahren gehört das Arbeiten von zu Hause auch in kleinen Wohnungen zum Alltag. Innenarchitektur für kleine Wohnungen in Hamburg integriert Arbeitsbereiche daher flexibel in bestehende Räume. Klappbare Arbeitsflächen, in Möbel integrierte Schreibtische oder maßgeschneiderte Nischenlösungen ermöglichen konzentriertes Arbeiten, ohne dauerhaft wertvolle Wohnfläche zu blockieren.
Wichtig ist dabei eine klare visuelle Trennung zwischen Arbeits- und Wohnnutzung. Dies kann durch Licht, Materialien oder gezielte Möblierung erfolgen und unterstützt eine bewusste Strukturierung des Alltags. So bleibt die Wohnung trotz Homeoffice ruhig, funktional und wohnlich.
Durch die funktionale Planung von Küche, Bad und Arbeitsbereich entsteht eine Wohnung, die trotz begrenzter Fläche den Anforderungen des täglichen Lebens gerecht wird – effizient, ausgewogen und langfristig nutzbar.
Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und Wertentwicklung kleiner Wohnungen in Hamburg
Nachhaltigkeit spielt in der Innenarchitektur kleiner Wohnungen in Hamburg eine zunehmend zentrale Rolle. Steigende Energiepreise, strengere gesetzliche Vorgaben und ein wachsendes Bewusstsein für Ressourcenschonung verändern die Anforderungen an die Gestaltung von Wohnräumen. Gerade auf begrenzter Fläche wirkt sich eine durchdachte Planung langfristig besonders positiv aus.
Ein wesentlicher Faktor ist die Langlebigkeit der Gestaltung. Innenarchitektur, die auf zeitlose Materialien, klare Linien und flexible Nutzungskonzepte setzt, bleibt auch über Jahre hinweg funktional und attraktiv. Kurzlebige Trends oder rein dekorative Lösungen führen hingegen häufig zu vorzeitigem Renovierungsbedarf. In Hamburg, wo Wohnraum oft langfristig genutzt oder vermietet wird, ist dieser Aspekt entscheidend für den Werterhalt von Immobilien.
Auch die energetische Qualität des Innenausbaus gewinnt zunehmend an Bedeutung. Verbesserte Dämmmaßnahmen, optimierte Fensteranschlüsse oder effiziente Beleuchtungskonzepte wirken sich unmittelbar auf den Energieverbrauch aus. In kleinen Wohnungen lassen sich solche Maßnahmen häufig besonders effizient umsetzen, da das Verhältnis von baulichem Aufwand und energetischem Nutzen günstig ist. Gleichzeitig steigen Wohnkomfort und Behaglichkeit spürbar.
Ein weiterer zentraler Punkt ist die Anpassungsfähigkeit an wechselnde Lebenssituationen. Nachhaltige Innenarchitektur berücksichtigt, dass sich Nutzungsanforderungen im Laufe der Zeit verändern können – etwa durch Homeoffice, Familienzuwachs oder veränderte Mobilitätsbedürfnisse. Modulare Möblierung, flexible Raumzonen und reversible Einbauten ermöglichen es, Räume ohne größere bauliche Eingriffe neu zu organisieren.
Nicht zuletzt beeinflusst professionelle Innenarchitektur die langfristige Wertentwicklung von Immobilien. In einem angespannten Markt wie Hamburg erhöhen gut geplante, funktional durchdachte Wohnungen die Attraktivität für Mieter und Käufer gleichermaßen. Gerade bei kleinen Wohnungen stellt eine hochwertige und nachhaltige Gestaltung oft ein entscheidendes Differenzierungsmerkmal dar.
Durch nachhaltige und langlebige Innenarchitektur wird aus begrenzter Fläche ein zukunftsfähiger Wohnraum – funktional, wirtschaftlich sinnvoll und dauerhaft wertbeständig.
Die Rolle des Innenarchitekten bei kleinen Wohnungen in Hamburg
Bei kleinen Wohnungen entscheidet nicht allein die gestalterische Idee, sondern vor allem die Qualität der Planung über den Erfolg der Raumgestaltung. Gerade in Hamburg, wo bauliche Einschränkungen, bestehende Gebäudestrukturen und wirtschaftliche Faktoren zusammentreffen, übernimmt der Innenarchitekt eine zentrale Rolle als konzeptionelle und koordinierende Instanz.
Ein wesentlicher Beitrag des Innenarchitekten liegt in der ganzheitlichen Analyse der Ausgangssituation. Dazu gehören die Bewertung des Grundrisses, der baulichen Gegebenheiten, der Lichtverhältnisse sowie der technischen Rahmenbedingungen. In vielen Hamburger Wohnungen müssen tragende Wände, Installationszonen oder brandschutzrelevante Aspekte berücksichtigt werden, die gestalterische Entscheidungen unmittelbar beeinflussen. Ohne diese fundierte Analyse entstehen Konzepte, die sich später nicht umsetzen lassen oder mit hohen Folgekosten verbunden sind.
Darüber hinaus entwickelt der Innenarchitekt ein funktionales Gesamtkonzept, das sämtliche Anforderungen des Alltags integriert. Statt isolierter Einzellösungen werden Möbel, Stauraum, Licht und Materialien aufeinander abgestimmt. Gerade bei kleinen Wohnungen ist dieser Ansatz entscheidend, da jede Maßnahme mehrere Funktionen erfüllen muss. Planung ersetzt hier Quadratmeter und schafft Struktur, wo Fläche begrenzt ist.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Koordination mit Fachdisziplinen. Bei Umbauten oder Sanierungen sind häufig Abstimmungen mit Statikern, Haustechnikplanern oder ausführenden Gewerken erforderlich. Der Innenarchitekt sorgt dafür, dass gestalterische Ziele und technische Anforderungen miteinander vereinbar bleiben – ein Faktor, der insbesondere im Hamburger Wohnungsbestand oft unterschätzt wird.
Nicht zuletzt bietet professionelle Innenarchitektur Orientierung und Entscheidungssicherheit. Eigentümer und Bauherren erhalten klare Prioritäten, realistische Einschätzungen zu Aufwand und Kosten sowie eine langfristige Perspektive für die Nutzung ihrer Wohnung. In einem angespannten Wohnungsmarkt wie Hamburg ist diese Klarheit ein wesentlicher Vorteil.
Damit wird der Innenarchitekt zum strategischen Partner, der kleine Wohnungen nicht nur gestaltet, sondern strukturell verbessert und langfristig aufwertet.

Fazit, Ausblick 2026 & nächste Schritte
Fazit: Innenarchitektur als Schlüssel für kleine Wohnungen in Hamburg
Kleine Wohnungen stellen im Hamburger Wohnungsmarkt keine Ausnahme dar, sondern sind längst zur Regel geworden. Gerade im Jahr 2026 zeigt sich deutlich, dass Wohnqualität nicht von der Größe abhängt, sondern von der Qualität der Planung. Innenarchitektur für kleine Wohnungen in Hamburg bedeutet, vorhandene Flächen intelligent zu nutzen, funktionale Anforderungen klar zu priorisieren und gestalterische Entscheidungen langfristig zu denken.
Die vorangegangenen Abschnitte haben gezeigt, dass erfolgreiche Raumgestaltung auf mehreren Ebenen ansetzt: bei der Optimierung des Grundrisses, der klaren Zonierung von Funktionen, der gezielten Auswahl von Möbeln, Licht und Materialien sowie einer nachhaltigen und flexiblen Planung. Besonders im Hamburger Wohnungsbestand ist ein sensibler Umgang mit bestehenden Strukturen entscheidend, um Eingriffe sinnvoll zu begrenzen und dennoch zeitgemäße Wohnkonzepte zu realisieren.
Innenarchitektur wird damit zu einem strategischen Werkzeug. Sie verbessert nicht nur den Wohnalltag, sondern trägt auch zum langfristigen Werterhalt und zur Anpassungsfähigkeit von Wohnungen bei – ein wesentlicher Faktor in einem angespannten und dynamischen Immobilienmarkt wie Hamburg.
Nächste Schritte für Eigentümer und Bauherren
Wer eine kleine Wohnung in Hamburg neu gestalten, umbauen oder funktional optimieren möchte, profitiert von einer frühzeitigen und ganzheitlichen Planung. Eine fundierte Analyse der bestehenden Situation schafft Klarheit über realistische Möglichkeiten, technische Rahmenbedingungen und sinnvolle Prioritäten – insbesondere bei begrenzter Wohnfläche.
Weitere Informationen zu Planungsleistungen, Projekten und fachlichen Hintergründen finden Sie hier:
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Ein strukturiertes Erstgespräch hilft dabei, Anforderungen zu ordnen und realistische Lösungsansätze zu entwickeln – besonders bei kleinen Wohnungen mit komplexen räumlichen und baulichen Rahmenbedingungen.
Quellen & weiterführende Informationen
- Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg (BSW): https://www.hamburg.de/bauen/
- Hamburgisches Wohnraumentwicklungskonzept: https://www.hamburg.de/wohnungsbau/
- Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR): https://www.bbsr.bund.de
- Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB): https://www.bmwsb.bund.de

